13.05.2017

Alzey zeigt klare Kante gegen Rechtsextreme

 Große Kundgebung auf dem Rossmarkt

Alzey (neu) - So viel Unterstützung für eine Kundgebung gegen Rechte Umtriebe gab es nie. Viele Menschen aus Alzey und Umgebung folgten dem Aufruf des Bündnisses „Alzey gegen Rechts“, der von zahlreichen Organisationen und Parteien getragen wurde und zeigten die bunte Flagge. Nicht nur gegen die für den selben Tag angekündigte Demo der rechtsextremen Partei „Die Rechte“, sondern gegen ein Klima in Teilen der Gesellschaft, wo Chauvinismus, Nationalismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass Hochkonjunktur haben. Neonazigruppen können unter der Bezeichnung Hooligans eingeordnet werden. Doch die Übergänge zwischen Gruppierungen wie rechtsextremen Kameradschaften, NPD, Pegida, Afd und wie sie alle heißen, sind fließend. Entwarnung kann nicht gegeben werden.

Alle Redner betonten, dass man sich mit dieser Entwicklung nicht abfinden werde. Man werde Demokratie, Freiheit, Toleranz, Respekt und Vielfalt verteidigen. Die rheinland-pfälzische Familien- und Frauenministerin Anne Spiegel sprach auch auf der Kundgebung. Sie hatte an einer Konferenz von DGB-Frauen in Alzey teilgenommen.

Die kleine Gruppe von knapp 20 Rechtsextremen versammelte sich auf dem Stadthallenplatz, umzingelt von Polizei und engagierten Gegendemonstrant*innen, die ihren Protest deutlich vernehmbar zum Ausdruck brachten, aber auf Abstand gehalten wurden.

Fotoimpressionen:

 

Rossmarkt am Samstag, dem 13.05. 2017

 

Familienministerin Anne Spiegel (Grüne); dahinter Ulrich Feuerhelm

 

 Kathrin Anklamm-Trapp, MdL SPD

Rossmarkt mit TeilnehmerInnen der Kundgebung

Bürgermeister Christoph Burkhard

 

 Gruppe von DGB-Frauen

 Alexander Ulrich, MdB Linke

 

 Hans-Georg Orthlauf-Blooß, Betriebsseelsorger im Bistum Mainz

 

Die Vertreterin des DGB

 

 Kemal Gülcehre, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration Alzey-Worms

Rojin und Mohamed, Geflüchtete aus dem syrischen Afrin mit Liedern von Liebe und Sehnsucht

Michael Kohn, Vertrauensleutesprecher und Personalrat der Rheinhessen-Fachklinik

Silvia Schall, Wormser Bündnis gegen Naziaufmärsche

Demonstranten in der Bleichstraße, kurz vor dem Stadthallenplatz

 

 Zwei Handvoll Rechtsextremisten sind zwei Handvoll zu viel.

 



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